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Freitag, 1. August 2008

Bikini-Karte

Solche Karte wollte ich schon lange mal probieren- aber bisher fehlte mir der richtige Empfänger - kann man ja nicht jedem schenken - lach. Aber nun hat mein Schwiegervater Geburtstag und da weiß ich genau, dass er so eine pralle Karte zu schätzen weiß.


Liebe Grüße

Sonntag, 25. Mai 2008

Eine Flasche NICHTS

Dieses schöne Gedicht ist genau das Richtige für jemanden, der sich NICHTS wünscht. Gefunden hab ich es bei http://www.festpark.de/ und weil eis bereits Anfragen gab, bin ich mal so frei und hängs hier mit ran:

Lieber Vati, Du kannst Dir's denken ich wollte Dir gern auch etwas schenken.
Was du dir wünscht, habe ich Dich gefragt –Och – eigentlich NICHTS...hast Du da gesagt.

Den Einfall fand ich gar nicht schlecht
denn NICHTS zu schenken wär’ mir ganz recht.
Ich bin dann gleich zum Supermarkt gelaufen,
um für Dich gleich NICHTS einzukaufen.

Das aber war nicht leicht zu schaffen.
Du ahnst ja nicht wie alle gaffen
kommst du in ein Geschäft gelaufen
und sagst sogleich „Ich möchte NICHTS kaufen".

Siehst wie ein Kunde aus zumindest
und fragst, ob Du hier wohl NICHTS findest.
Verkäufer wie Verkäuferinnen
sie meinen gleich, Du wärst am Spinnen.
Doch all der Fragen angesichts,
rief ich sofort: „Ich möchte NICHTS!"

Und suchte mit noch leerer Tasche
in den Regalen nach der Flasche
bis mir der Chef dann sagt am Ende,
dass ich ganz hinten links NICHTS fände.
Und wirklich im Vorübergehen
sah ich tatsächlich dort NICHTS stehen.

Ich nahm mir NICHTS und bin gerannt
vor Freude, weil ich hier NICHTS fand
zur Kasse gleich mit großem Strahlen
und sagte: „Ich will NICHTS bezahlen!"

Die Kassendame sah mich an
und sie erwiderte sodann:
„Wenn wir im Hause hier NICHTS empfahlen,
dann müssen Sie auch NICHTS bezahlen!"

Du merkst es ist zum Haareraufen
willst Du nun wirklich mal NICHTS kaufen.
Ich will die Rede hier beenden
wie Du siehst, ich habe NICHTS in Händen.
Ich schenke Dir NICHTS wie Du hier siehst
und wünsche, dass Du NICHTS geniesst.

Geniesst Du aber NICHTS beim Schwitzen,
hast Du von NICHTS gleich einen Sitzen.
Und fährst Du Deinen großen Schlitten
mit NICHTS im Bauch, muss ich Dich bitten,
wirst Du von der Polizei gewunken
sag ehrlich: „Ich habe NICHTS getrunken!"
In diesem Sinn und angesichts 
der Flasche hier ................trink N I C H T S !!



Liebe Grüße

Donnerstag, 10. April 2008

Rahmenkarte mit der Stempeltechnik „Gebrochenes Glas“

Ich hab wieder mal eine Rahmenkarte gebastelt und dabei für den Stempelabdruck eine Technik benutzt, die ich schon so lange auf meiner "Mussichmalprobieren-Liste" habe. Entdeckt hab ich es bei den Splittcoaststampers und da dort die Anleitungen immer in Englisch sind, hab ich mir mal die Mühe gemacht, eine Anleitung in deutsch dafür zu schreiben.


ANLEITUNG:

Wir brauchen:
Scrabooking-Papier-Rest
Stempelwasserfeste
Stempelkissen schwarz
Farbloses Pigmentstempelkissen (Embossingkissen)
Embossingpulver – clear
Heißluftfön
Papierblätter als Unterlage
Schwämmchen, Stempelkissen braun


So geht’s:

Zuerst stempeln wir das gewünschte Motiv mit dem wasserfesten Stempelkissen auf dem farbigen Papier. Gut trocknen lassen.

Dann nehmen wir das bestempelte Papier und drücken es gleichmäßig auf das Embossing-Kissen. Bissl glattstreichen, so dass der Abdruck gleichmäßig nass ist. Dann legen wir das Motiv auf ein sauberes Blatt Papier und streuen gleichmäßig und großzügig das Embossingpulver darüber.


Dann wird das Papier genommen und alles Embossingpulver, dass nicht durch die Feuchtigkeit haftet wird abgeschüttelt und mit dem Papier zurück ins Töpfchen geschüttet.Dann wird das Pulver mit dem Heißluftfön oder über den Toaster zum schmelzen gebracht, dabei verbinden sich die Körnchen mit dem Papier und miteinander und es wird klar.


Nach dem ersten embossen siehts noch etwas grischelig aus, so wie hier:
Diesen Schritt wiederholen wir so ca. 3-4 mal, bis eine ziemlich dicke Embossing-Schicht entstanden ist. Der Stempelabdruck sieht dann ein bisschen aus wie ein Exposy-Sticker.
Nun muss es gut austrocknen, dabei wird es richtig hart. Ist alles abgekühlt und trocken knicken wir den Stempelabdruck an verschiedenen Stellen nach hinten. Dabei bricht die Embossing-Schicht und sieht aus wie gebrochenes Glas. Wenn man das Blatt ein Weilchen in den Frostschrank legt, dann kühlt es schneller aus und lässt sich besser knicken. Das muss man ziemlich schnell knicken, da es sich sonst nur biegt und nicht so schöne Risse entstehen.


Um die Risse noch mehr zu betonen kann man sie mit brauner Stempelfarbe etwas wischen.

So siehts dann aus, wenn’s fertig ist:

Nun müssen wir das ganze nur noch wie oben zu einer Karte verarbeiten. DieseRahmenkartenform eignet sich hervorragend dafür, denn dann kommt das aufwändig bearbeitete Motiv so richtig zur Geltung.


Viel Spaß beim Nachmachen


Liebe Grüße

Samstag, 5. April 2008

Frame Card (Rahmenkarte)

Auf dem Blog der Stempelhütte hat Iris ihre Version der Frame-Card vorgestellt. Hier ist mein erster Versuch. Die Karte ging an Hüttenmitglied Sandra L. als Geburtstagskarte.


Passend dazu gabs ein ATC.

Das Blumen-Sracp-Papier ist von Basic-Grey, der Junge im Blumentopf von ArtJourney und der Vogel von Tim Holtz.

Liebe Grüße



Sonntag, 30. März 2008

Inspirationsbox

Da zur Zeit alle immer so heiß auf Inspirationspost, Challenges und Sketch-Basteleien sind, hab ich mir mal was einfallen lassen, um jemanden etwas länger zu beschäftigen.

eine INSPIRATIONSBOXso sieht's aus:
Ziemlich unscheinbar- stimmts? Deshalb zeig ich euch, wies geöffnet aussieht:

In der Box befinden sich 45 "Lose". Diese Lose enthalten Inspirationen, das ist entweder eine Blog-Aufgabe, ein Sketch oder einfach eine schriftliche Inpiration (z.B. Bastel eine Karte in der Farbkombi braun-rosa).

Und so wirds gemacht:

Wir brauchen:
eine große Streichholzschachtel
einen Drucker
Papier
Schaschlik-Spieß
dicke Strohhalme
Zeugs zum Schachtel pimpen
viele, viele Ideen


Wir machen uns im Schreibprogramm eine Tabelle im Querformat, 5 Spalten, 9 Zeilen und legen die Zeilenhöhe fest auf 5 cm, damit alle Lose gleich lang werden. Dann überlegen wir uns ganz viele Aufgaben, Inspirationen oder suchen Sketche aus dem Netz. In jedes Tabellenfeld kommt eine Aufgabe. Das wird ausgedruckt und in einzelne Zettel zerschnibbelt, das sieht dann ungefähr so aus:

Dann nehmen wir uns einen Schaschlikspieß und wickeln jeden einzelnen Zettel darauf auf - dass es eine kleine Rolle wird, ein Stück zerschnibbelter Strohhalm drüber- fertig ist unser Los:
Die Lose kommen dann in die Streichholzschachtel:


Die Schachtel wird nach Belieben gepimpt - fertig ist die Box.
Dazu bastel ich meist noch einen passenden Tag. Auf der Rückseite sind dann die Spielregeln erklärt. D.h. immer nur ein Los öffnen - erst wenn das abgearbeitet ist, wird das nächste geöffnet.Fünf davon hab ich schon verschickt und eine liegt noch hier. Bin schon sehr gespannt ob ich das ein oder andere von meinen Inspirationen bei den Stemplerinnen entdecke.

Na??? Wie findet ihr die Idee??
Liebe Grüße