Mamapias-Stempelecke
Samstag, 2. Mai 2026
Künstlerisches Geburtstagsgeschenk

Gelas Zeitreise der Künste
Einst dachte Gela: „Hier isses zwar nett,
doch manchmal plagt mich Langeweile,
ich wär bestimmt ne gute Muse, galant und
kokett
und hab Potenzial für so manche
Schlagzeile.
Drum sprang sie bei der ersten
Gelegenheit,
ohne viel Grübeln oder Drängen,
mutig in den Tunnel durch Land und Zeit,
um mit den alten Meistern abzuhängen.
Zuerst traf sie Leonardo, den alten
Genießer,
beim Abendmahl-Check, um den Wein zu
testen,
er fand Gela lacht schöner als die Mona
Lisa
und ließ sie sich gleich mal zum Malen hinsetzen.
Dann gings zum Vincent, die Nacht war voll
Sterne,
und es drehte ihr noch leicht vom Wein,
sie zückte ihr Handy und meinte: so gerne
sollten meine Mädels mit im Bilde sein.
Mit Monet stand sie knietief im
Mohnblumenfeld,
doch beim ganzen Getupfe war ihr nicht so
wohl,
drum hat er sie fesch an Wegrand gestellt
beruhigte sie mit Fächer und mit
Aperol.
Bei Cézanne ging es gleich in die
Pokerhöhle
die Herren dort hat Gela geschickt ausgetrickst,
da musste sie doch glatt mit aufs Gemälde
bevor sie als Muse ist weitergeflitzt.
Dann kam sie zu Klimt und der Goldrausch
begann,
sie wurde buchstäblich mit Gold angezogen,
doch Klimt war ein Träumer und schwer das
Gewand,
da ist Gela lieber wieder weitergeflogen.
Salvador bog die Uhren, die Zeit wurde
weich,
doch Gela hat einen festen Stand,
sie balancierte auf dem Zifferblatt gleich
bis alle Wirklichkeit um sie verschwand.
Warhol rief: „Gela nur in Pink und in Blau?
Nie könnte das als Ehrung reichen,
Achtmal das Konterfei – dass wusste er genau,
das würde der Gela ihr Herz erweichen.
So hatte Gela eine echt coole Zeit,
sie saß mit Vlaminck im Cafe‘ mit Baguette
Doch Muse zu sein war gar nicht so leicht,
denn der ein oder andere sah sie im Bett.
Und verrückt waren alle doch sowieso,
nicht nur nach Gela, auch ganz allgemein,
das merkte sie auch im Pub mit Picasso,
der konnte noch schräger als Gela sein.
Erfrischend war Banksy, der alte
Banause,
er verewigte Gela des Nachts an der Wand,
doch sie hatte genug und wollte nach
Hause,
und trat bald den Weg zurück zu uns Mädels
an.
Zum Abschied saßen alle beim Wein und beim
Bier,
um der Kunst und dem Leben zu fronen,
sie meinten die Gela belebt das ganze
Revier,
für diese eine Muse würde sich alles
lohnen.





















































