Montag, 5. September 2011

Letzten Montag in Brüssel

.... machte unsere Weiberrunde ihren jährlichen Ausflug.

Hier ein kleiner BRÜSSEL-Bericht:

Kaum zu glauben, dass es schon wieder vorbei ist.
 Wir hatten einen "easy"-Flug, der superpünktlich 7:30 Uhr in Brüssel landete wo uns fantastisches Wetter erwartete. Mit dem Zug ging es flott in die Innenstadt und mit der Metro sind wir gleich noch ein Stück weiter bis Nähe Europaviertel gefahren. 


Der Triumpfbogen war schon von Weiterm zu sehen und lockte uns durch den weitläufigen Jubelpark zu sich und beeidruckte mit seiner Größe ...



und den wunderschönen Mosaiken im Rundgang.


Richtung Park Leopold  bekamen wir einen ersten Eindruck von den teils wunderschönen Häuserfassaden.


Der kleine, sehr hügelige Park ist eine richtige Oase zwischen den Bauten ringsum,


die entweder modern

oder recht historisch anmuteten. 


Aber der Hammer ist das Gebäude für das europäische Parlament. Von der Parkmitte aus sieht man ja nur einen kleinen Teil, aber wenn man mal etwas näher rangeht und versucht, das Ende des Gebäudes auszumachen, dann erahnt man die Dimensionen.


Das WWW gab für das Gebäude eine Nutzfläche von 372.000 m² her. Es sollen 2.600 Büroräume und 78 Tagungssäle vorhanden sein.  Der Plenarsaal hat 750 Sitze und eine Tribüne für 350 Besucher.



Dann sind wir wieder in die Metro und praktisch ans andere Ende von Brüssel gefahren, um das Atomium zu besuchen. Einen kurzen Blick auf das Expogelände haben wir uns jedoch gegönnt.
Das Atomium wurde 1958 für die erste Expo nach dem zweiten Weltkrieg gebaut und stellt ein 165Millionenfach vergrößertes Eisenmolekül dar.
  
ALLE Bildrechte auch auf den von mir geschossenen Bildern gehören der SABAM. Diese Gesellschaft hat sich alle Bildrechte reserviert. Ich darf deshalb keine Bilder in großer Auflösung von dem Atomium auf meinem Blog zeigen. Für diese beiden Bilder gilt daher der Hinweis:
„© www.atomium.be – SABAM 2010 – Name des Fotografen: Kati Köllner“



Hier sind wir mal fast alle zusammen, einer muss ja immer fotografieren.

Das Atomium kann man von innen besichtigen. Zur obersten Kugel geht ein Fahrstuhl und man hat einen wunderschönen Blick über Brüssel.

Und dann gings zurück zum Care Central in die Innenstadt...


...durch die Königlichen Galerien schlendern... 

...sich durch die berühmte "Futtermeile" schlängeln....

 ... und zu einem leckeren Mittagstisch verführen lassen...

Gut gesättigt hatten wir genug Kraft für den majestätischen Anblick des Grand Place. Ehrlich: kein Wunder dass dieser Platz zum Weltkulturerbe gehört. Ich wusste gar nicht wohin ich zuerst blicken sollte, soviel wunderbare Fassaden waren da zu entdecken. Ich hab gefühlte 100 Bilder geschossen...



Hach - ein Traum und dann noch DIESER Himmel!!


Selbstverständlich haben wir auch Männiken Pis gesucht und gefunden. Kaum zu glauben, das dieser kleine Kerl so berühmt ist. Wenn es nicht dick auf meinem Stadtplan vermerkt wär, dann wär ich glatt vorbei gelaufen.



 Danach ging es in die Oberstadt Richtung Köngigspalast. Quer über den Albertine-Park hat man eine wunderschöne Aussicht über die Unterstadt. 


Und findet wieder traumhaftschöne Häuserfassaden vor. Ganz rechts das dunkle ist das Musikinstrumente-Museumg. Das wohl bekannteste Jugendstilgebäude von Brüssel.

Es ist aber auch sehr reichhaltig verziert:

Und hier isser auch schon, der Königspalast...

 quasi im Blickkontakt mit dem belgischen Parlament - nur durch einen Park getrennt.

Diese wunderschöne Kathedrale bildete den Abschluss unseres Rundganges.

Im Innern beeindruckten mich nicht nur die Helligkeit des Gebäudes und die seitlich angebrachte Orgel, sondern vor allem diese traumhaften Fenster:


In den gemalten Fensterbildern sah es aus, als würde man nach draußen auf die Gebäude schauen - ist aber auch nur gemalt! 

Dann ging es auch schon wieder zurück zum Zentralbahnhof. Don Quijote und Sancho Panza winkten uns noch fröhlich hinterher.


Typisches:

Belgische Waffeln - yammi, yammi....  An jeder Ecke und in jeder Variation,
das hier ist meine:
 
  Auch hier sind die Briefkästen "königlich":

U-Bahnhöfe sind meist blitzsauber und teilweise sehr kunstvoll gestaltet. Für mich neu war, dass man bei jedem Betreten eines Bahnhofs auch die Tageskarte entwerten muss.

Sightseeingbusse wohin das Auge blickt, bei dem Wetter gern "oben ohne".

 Und auch das Straßenbahnnetz ist prima ausgebaut und die Bahnen zumindest in der Innenstadt sehen alle richtig neu aus.


An vielen Häuserecken waren Uhren angebaut - wahrscheinlich hat man in Brüssel ständig Angst zu spät zu kommen...

Diese mit Comics bemalten Häuserfassaden in Brüssel sind sehr berühmt. Es gibt auch einen "Comic-Spaziergang" auf dem man an ganz vielen vorbei kommt. Ich habe leider nur zwei entdeckt:



Reich verzierte Lampen sind mir überall in der Stadt aufgefallen:


Kurioses:
 Unser Kampf mit dem Ticket-Automaten wird wohl in die Reisegeschichte eingehen. Hier auf dem Bild sieht man gut, dass sogar der Automat schon einen Lachanfall bekommt.

Was war geschehen? 7 Mädels haben ihre jeweils 4,50€ Kleingeld zusammengelegt und wollten die 7 Tageskarten mit einmal ziehen. Denkste- nachdem das ganze Kleingeld im Automat war, da purzelte es quietschvergnügt wieder unten in den Auffangbehälter, dass die Umherstehenden schon dachten wir hätten am Spielautomaten den Jackpot gewonnen.

Natürlich mussten wir das Ganze noch ein zweites Mal probieren - mit dem gleichen Erfolg. Danach hieß es Einzel oder Doppelkarten ziehen...

Grüße aus der Heimat... diesen Bus aus Brandenburg haben wir in Brüssel in der Nähe des Triumpfbogens entdeckt...

Dieser Pavillon im Park in der Nähe des Triumpfbogens lädt nicht wirklich zum Verweilen ein:

Dieses coole Kunstwerk war über einem Kinoeingang zu entdecken:

Was für eine Überraschung - als wir um die Kirche gelaufen kamen, da waren an einer Fassadenseite eine Reihe kleiner Gerschäfte eingebaut - das war total witzig.

Ein übliches Großstadtbild - Straßenkünstler, die wie Statuen scheinen. Man beachte: links ist die lebendige Version.
 Was für eine schnuckelige Häuserecke: Im Hintergrund das große Gebäude mit dem Glasdach und im Vordergrund die kleinteiligen Fassaden mit teils winzigen Häusern.

Und zum Schluss noch ein Schnappschuss vom Flughafen mit einem nicht ganz ordnungsgemäß eingeparktem Kofferwagen.

So - fertig - wie ihr seht konnte ich mich wieder schwer für eine Auswahl an Bildern entscheiden und es sind wieder viele geworden. Aber es war auch sooooo schön!!!

Liebe Grüße



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